Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik, AbI-Projekt - Die Meldestelle für Webbarrieren hilft Surfern mit Behinderungen weiter

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Melden Sie Barrieren im Web der Meldestelle für Webbarrieren.

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Die Meldestelle für Webbarrieren hilft Surfern mit Behinderungen weiter

26.03.2009

Ansprechpartner für Menschen mit Behinderungen, die im Internet auf Hindernisse stoßen, ist die Meldestelle für Webbarrieren. Eingerichtet wurde sie im Oktober 2006 vom Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik (AbI). Darin haben sich mehr als 50 Initiativen, Organisationen und Verbände zusammengeschlossen, um die Vision eines Internets, das niemanden mehr ausgrenzt, Schritt für Schritt zu realisieren. "Das Konzept der AbI-Meldestelle ist einzigartig. Surfer, die beispielsweise motorisch eingeschränkt, gehörlos, blind oder sehbehindert sind haben die Möglichkeit, per E-Mail, Fax, Telefon oder über ein Online-Formular auf konkrete Probleme hinzuweisen. Danach unterbreiten die Mitarbeiter der Meldestelle den jeweiligen Seitenbetreibern Lösungsvorschläge", erklärt Professor Christian Bühler, Leiter des Aktionsbündnisses für barrierefreie Informationstechnik. Mehrere hundert Webbesucher haben das Angebot bereits genutzt, das im Internet unter www.webbarrieren.wob11.de zu finden ist.

Logo der Meldestelle für Webbarrieren

Ins Leben gerufen wurde die Meldestelle des AbI-Projekts, weil das Internet einen wichtigen Stellenwert für die politische und gesellschaftliche Teilhabe erlangt hat. Durch Barrieren im Web werden zahlreiche Surfer aber benachteiligt. So haben körperbehinderte Menschen, die keine Maus benutzen können, ein Problem, falls die Bedienbarkeit einer Seite nicht alleine durch die Tastatur gewährleistet ist. Und blinde Internetnutzer, die sich beim Surfen einer Technologie bedienen, die ihnen die Bildschirminhalte vorliest, verlieren den Überblick, wenn Überschriften, Absätze und Links für die Software nicht klar erkennbar sind.